TEC-SAS in der Presse

An dieser Stelle finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen sowie einen Auszug aus bereits veröffentlichten Berichterstattungen rund um unser Unternehmen und unsere Arbeit. Die Firmen-Entwicklung selbst ist ein ebenso spannendes Thema wie neue Service-Angebote oder Warnungen vor aktuellen Gefahren. Daher steht für uns außer Frage, dass wir Sie auch an der Geschichte von TEC-SAS selbst teilhaben lassen.

In unseren Pressemitteilungen informieren wie Sie über News rund um das Unternehmen, unsere Dienstleistungen und attraktive Aktionen. So sind Sie stets dabei und verpassen keinen wichtigen Neuigkeiten mehr.

Gerne senden wir Journalisten weitere Informationen zu. Wenn Sie in unseren Presseverteiler aufgenommen werden möchten, schicken Sie bitte eine eMail an: medienbuero@tec-sas.de.

TEC-SAS in der Presse

Aktuelle Pressemitteilungen

Technik für die Kleinsten – TEC-SAS Spendet für Kindertagesstätte

Auch im Kindergartenalltag wird die Verwendung moderner Techniken immer wichtiger.

Insbesondere Vorschulkinder erlangen durch den frühzeitigen Umgang mit dem PC vielfältige Kompetenzen, die sie im späteren Schulalltag weiter bringen. Darum sollten neue Medien auch nicht im Kindergarten fehlen.

Aus diesem Grund spendete das Krefelder IT-Systemhaus TEC-SAS 3 Notebooks an die kath. Kindertagesstätte Liebfrauen in Krefeld. Mit vielen strahlenden Kinderaugen und einer wunderschönen, riesigen Dankeskarte wurde die Spende entgegengenommen.

„Wir hoffen, dass die Geräte viele unterhaltsame, lehrreiche und kurzweilige Augenblicke im künftigen Kindergartenalltag bescheren.“ kommentierte Ralf Liedert, Verkaufsleiter der TEC-SAS GmbH & Co. KG, die Übergabe.

 

 

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Ältere Pressemitteilungen und Berichterstattungen

Krefelder IT-Systemhaus unterstützt Kindertagesstätte

Unsere Welt entwickelt sich rasend schnell.

Auch im Kindergartenalltag wird die Verwendung moderner Techniken immer wichtiger. Insbesondere Vorschulkinder erlangen durch den frühzeitigen Umgang mit dem PC vielfältige Kompetenzen, die sie im späteren Schulalltag weiter bringen. Darum sollten neue Medien auch nicht im Kindergarten fehlen.

Der Förderverein der katholischen Kindertagesstätte Liebfrauen e.V. in Krefeld unterstützt jedes Jahr verschiedene Projekte, um die Kindergartenzeit für die Kinder so schön und sinnvoll wie möglich zu gestalten, jedoch sind die finanziellen Mittel knapp bemessen. In diesem Zusammenhang erfuhr das Krefelder IT-Systemhaus „TEC-SAS“ von dessen aktuellen Bedarf an Computern.

Um die fürsorgliche Arbeit des Fördervereins zu unterstützen, wird die TEC-SAS GmbH & Co. KG vom 18.11.-31.12.2015 von jedem Verkauf in ihrem Ladenlokal (Bleichpfad 37, 47799 Krefeld) oder in ihrem Online-Shop (www.tec-store.de) 1,- EURO für den Verein spenden.

Denn: Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

15 Jahre IT-Dienstleistungen in Krefeld

Am 1. August feierte das Krefelder IT-Systemhaus „TEC-SAS“ sein 15- jähriges Firmenjubiläum.

Mehr als 240 geladene Gäste verbrachten den Tag gemeinsam mit Geschäftsführer Bastian Grubert und seinem 29-köpfigen Team in den Geschäftsräumen auf dem Bleichpfad 37. Neben spannenden Präsentationen und Vorführungen rund um die IT-Welt, ermöglichte der Tag auch einen interessanten Blick hinter die Kulissen des Krefelder IT-Dienstleisters.

Doch was ist das außergewöhnliche an diesem Jubiläum?
Bastian Grubert (33) gründete das Unternehmen im Jahr 2000, im Alter von gerade mal 18 Jahren, aus einem einjährigen Schülerprojekt im Rahmen der „Aktion JUNIOR” (einer Initiative des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln) heraus.  „JUNIOR war der Startschuss meiner Karriere!“ erklärt Bastian Grubert. Nach dem erfolgreichen JUNIOR Schülerfirmenjahr glaubte der damals 18-Jährige weiterhin an den Erfolg von TEC-SAS und führte das Unternehmen kurzerhand fort. Und das mit Erfolg.

Die TEC-SAS GmbH & Co. KG hat sich daraufhin im Laufe der letzten Jahre in Krefeld und Umgebung zu einer festen Institution rund um alle Belange der IT etabliert. Angefangen bei einem gut ausgestatteten Ladenlokal mit angeschlossener IT-Werkstatt, über einen schnellen Vor-Ort-Service und IT-Schulungen, bis hin zu komplexer Betreuung von Firmen jeglicher Größenordnung – TEC-SAS bietet allumfassenden IT-Service aus einer Hand. „Wir leben Service“ so lautet die Firmenphilosophie und diese wir von jedem Mitarbeiter verinnerlicht und gelebt.

Seit der Gründung des Unternehmens vor 15 Jahren treibt Bastian Grubert das Unternehmen mit unermüdlichem Ehrgeiz und Herzblut immer höheren Zielen entgegen und die Zufriedenheit seiner Kunden gibt ihm Recht. Doch trotz des Erfolges ruht sich der heute 33 jährige Grubert keineswegs auf seinen Lorbeeren aus – unermüdlich steigert er weiterhin die Leistung und die Qualität seines Unternehmens. Denn „Stillstand ist Rückschritt – und den gibt es bei TEC-SAS nicht.“

 

 

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IT-Schulungen für jeden Bedarf

Längst sind Betriebssysteme, Programme und andere IT-Prozesse so vielfältig, umfangreich und komplex geworden, dass es dem normalen Benutzer schier unmöglich erscheint, sich aus eigener Kraft zurecht zu finden. Auch bei der Bedienung aktueller Computersysteme, Notebooks oder Tablets, tauchen immer wieder Fragen auf, auf die man keine – oder keine für den „Normalbürger“ verständliche – Antwort findet. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine private oder geschäftliche Nutzung eines Computers handelt.

Das Krefelder IT-Systemhaus „TEC-SAS“ hat dieses stetig steigende Bedürfnis erkannt und gehandelt. Seit Oktober 2014 bietet das Unternehmen, mit Sitz am Bleichpfad 37 in Krefeld, IT-Schulungen, Vorträge und Workshops zu aktuellen und interessanten Themen aus dem IT-Bereich an.

Auf die Teilnehmer der Kurse und Vorträge wartet ein neuer, modern eingerichteter Schulungsraum mit 14 voll ausgestatteten Arbeitsplätzen. Die geschulten Dozenten und Dozentinnen präsentieren die Themen auf einem riesigen 70 Zoll Touch-Monitor, der Interaktionen ermöglicht und so das visuelle Verständnis der Lernenden anspricht. Egal ob jung oder alt, privat oder beruflich – die professionellen Schulungskonzepte bringen hier jedem die IT-Welt näher. Leicht verständlich und vor allem praxisnah.

Darüber hinaus bietet die Fa. TEC-SAS Dozenten, Lehrern oder Trainern die Möglichkeit, den Schulungsraum für Ihre Zwecke zu mieten. Die Tatsache, dass schon kurz nach Bekanntgabe der ersten Schulungsthemen eine Vielzahl von Anmeldungen und Anfragen eintrafen, beweist den großen Informationsbedarf der Bürger und Bürgerinnen und bestätigt die Wichtigkeit eines solchen Angebotes.

Aktuelle Schulungsthemen sowie weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten erhält man auf der Internetseite des Unternehmens unter: www.tec-sas.de oder telefonisch unter 02151 64548-0.

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TEC-SAS unterstützt Jugend- und Begegnungszentrum in Krefeld

Vor gut einem Jahr wurde im Krefelder Stadtteil Schicksbaum ein neues Jugend- und Begegnungszentrum eröffnet. Das rund 255 Quadratmeter große Zentrum gibt den dort lebenden, rund 2.500 Menschen aus 20 Nationen, Raum für vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen aller Altersgruppen.

Der Caritasverband für die Region Krefeld e.V., der mit der Trägerschaft beauftragt wurde, hat inzwischen schon viele Ideen entwickelt und umgesetzt – jedoch sind noch viele Wünsche offen, für deren Verwirklichung man auf Spenden angewiesen ist.

Dies nahm Bastian Grubert, Geschäftsführer des Krefelder IT-Systemhauses TEC-SAS, zum Anlass, diese bemerkenswerte Einrichtung durch die Spende eines hochwertigen Notebooks zu unterstützen.

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IT-Systemhaus spendet für krebskranke Kinder

Im vergangenen November fiel dem Krefelder IT-Systemhaus „TEC-SAS“ der Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V. ins Auge. Der Verein unterstützt erkrankte Kinder und ihre Familien während und nach der belastenden Diagnose und unterstützt zudem aktiv die Forschung von Krebs bei Kindern.re Familien während und nach der belastenden Diagnose unterstützt

Man beschloss von jedem Verkauf bis zum Jahreswechsel je 1,- Euro für den Verein zu spenden um diese bemerkenswerte Arbeit zu unterstützen.

Jetzt war es soweit – Frau Dr. Sigrid Völpel, 2. Vorsitzende des Fördervereins, bekam einen Scheck in Höhe von 683,- Euro von Herrn Enrique Blache, Prokurist der TEC-SAS GmbH & Co. KG überreicht.

Krefelder Jungunternehmen expandiert

Das vom Krefelder Jungunternehmer Bastian Grubert (30) im Jahr 2000 als Schüler im Rahmen eines Schülerprojektes namens JUNIOR gegründete IT-Systemhaus TEC-SAS GmbH & Co. KG bleibt weiter auf Erfolgsspur. Das mittlerweile 20 Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Fokus auf IT-Dienstleistungen und einem Ladenlokal für Hard- und Software im Herzen Krefeld ist mittlerweile eine feste Instanz für Hilfe bei den täglichen Fragen rund um den Computer.

Einen weiteren Wachstumsschub erwartet Grubert nun durch die Übernahme der Kundenbetreuung des Krefelder PC Geschäfts CE-Computer Systeme GmbH auf der Evertsstrasse. Frau Anja Ewers, bisherige Geschäftsführerin der CE-Computer Systeme GmbH und Ihr Auszubildender werden zukünftig in das Team von TEC-SAS integriert und als bekannte Gesichter Ihren Kunden weiterhin zur Verfügung stehen. Durch die neue Zusammenarbeit werden ab sofort zusätzlich ca. 30 Kleine- und Mittelständische-Unternehmen bei allen Fragen rund um die IT von TEC-SAS betreut.

Zu den Kernqualifikationen von TEC-SAS gehören ein 24 Stunden PC-Notdienst für Firmen und Privatkunden, fachkompetente Beratung vor Ort und große Auswahl von PC-Hardware vor Ort zu günstigen Konditionen. Wer also demnächst nach neuem Zubehör für Computer & Co sucht, schnelle Hilfe bei PC Problemen braucht oder nur einen kleinen Rat benötigt, wird bei der TEC-SAS GmbH & Co. KG fündig.

Hartnäckige Trojaner bedrohen jeden PC

Erneut haben Betrüger eine unglaubliche dreiste Methode entwickelt, um an das Geld von Internetnutzern zu gelangen. Es handelt sich dabei um den sogenannten GVU-Trojaner. Der GVU-Trojaner verbreitet sich völlig unbemerkt über manipulierte Webseiten. Besuchen man eine solche, infizierte Seite, wird der Trojaner über Sicherheitslücken in das System eingeschleust. Völlig unerwartet erscheint ein Warnhinweis der Verwertungsgesellschaft Gema auf dem Bildschirm des Opfers und alle Funktionen des Betriebssystems werden blockiert.

Es seien illegale Dateien, sog. Raubkopien, auf dem System entdeckt worden und man habe sich daher strafbar gemacht, so der gefälschte Hinweis. Um einer höheren Geldstrafe – oder gar einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren – zu entgehen, fordert die „freundliche Behörde“ das Opfer auf, eine Zahlung in Höhe von 50€ über einen Pay-Safe-Kartencode (erwerblich an Tankstellen) durchzuführen.

Es handelt sich bei diesem Trojaner um eine Variante des hartnäckigen BKA-Trojaners, der ebenfalls auf Einschüchterung des Opfers setzt.
Das schadhafte Programm schalten die Benutzeroberfläche von Windows ab, was es dem normalen Nutzer nahezu unmöglich macht, das System oder seine Daten zu retten. Bei TEC-SAS IT-Service in Krefeld melden sich fast täglich neue Opfer dieser Betrüger. Ist man den ihnen einmal ins Netz gegangen, ist der Rat von Experten gefragt. Auf keinen Fall jedoch sollte man eine Zahlung durchführen, denn dies führt selbstverständlich zu keinem Erfolg.

Das erfahrene Team von TEC-SAS IT-Service bietet in der eigenen Werkstatt eine schnelle und professionelle Hilfe.
Nichts ist wichtiger als Ihre Daten!

TEC-SAS IT-Service unterstützt Schüler und Studenten

Die Firma TEC-SAS IT-Service entstand vor 11 Jahren aus einem Schülerprojekt mit dem Namen „Junior“, welches das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln ins Leben rief.  Gleich nach dem Abitur entschloss sich der damals 18-jährige Bastian Grubert, die Selbstständigkeit zu „wagen“.
Seit dem hat sich TEC-SAS IT-Service zu einem Systemhaus entwickelt, behauptet sich erfolgreich im Dienstleistungssektor und erfreut sich eines ständig wachsenden Kundenstamms.

Aus diesem Grund möchte TEC-SAS IT-Service Schülern und Studenten gerne eine kleine „Starthilfe“ geben.
Bei Vorlage eines Schüler- oder Studentenausweises erhalten Sie daher 20 € Rabatt auf alle AQUADO-Computer-Systeme!

Frauen in Männerdomäne

Das Gerücht ‚Frauen und Technik passen nicht zueinander‘ ist längst überholt.

TEC-SAS IT-Service beweist eindeutig das Gegenteil und holt sich gleich doppelte Frauenpower ins Team!
Zusätzlich zu 2 auszubildenden Fachinformatikern, der Fachrichtung Systemintegration, gesellen sich ab August diesen Jahres noch zwei IT-Systemkauffrauen dazu, die sich aus dem Bewerberpool besonders hervorgehoben haben.

So startet TEC-SAS IT-Service mit 4 statt der ursprünglich geplanten 2 neuen Azubis in das neue Ausbildungsjahr – und macht Schluss mit alten Klischees.

10 Jahre TEC-SAS

Obwohl Bastian Grubert noch gerade 28 Jahre alt ist, kann er bereits auf zehn Jahre Berufserfahrung als Unternehmer zurückblicken.

Das im Jahr 2000 als Schüler im Rahmen eines Schülerprojektes namens JUNIOR gegründete Firma TEC-SAS hat sich im Laufe der Jahre zu einem gesund gewachsenen und ständig expandierenden Dienstleister entwickelt. Das mittlerweile vierzehn Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Fokus auf IT-Dienstleistungen und zwei Filialen für Hard- und Software im Herzen Krefeld ist mittlerweile eine feste Instanz für Hilfe bei den täglichen Fragen rund um den Computer.

Bereits seit 3 Jahren ist TEC-SAS IT-Service ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb. Durch umfangreiche Spezialisierungen z.B. im Bereich von Sicherheitslösungen werden Unternehmenskunden professionell betreut.  Aber auch der Privatkunde mit einem Druckerproblem wird betreut und durch die eingerichtete 24 Stunden Notrufnummer ist auch bei einem Computerausfall am Wochenende schnelle Hilfe garantiert.

Als Dankeschön für die Treue der letzten zehn Jahre hat Bastian Grubert sich ganz besondere Highlights überlegt: Geschenkegutscheine, gratis USB Sticks sowie spezielle Angebote im Hard,- und Softwarebereich sollen auch die Kunden diese Tage glücklich machen!

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter untenstehenden Kontaktdaten.

Vom Schülerspiel zum Unternehmen

Krefeld (RP) Die Computerfirma „Tec-Sas“ entstand aus einem Schulprojekt. Inzwischen beschäftigt Geschäftsführer Bastian Grubert (28) 15 Mitarbeiter an zwei Standorten und bildet selbst aus. Das Konzept Kundenservice hat sich bewährt.

Bastian Grubert hat vor zehn Jahren eine Firma gegründet – mit 18 Jahren. Auch wenn er für seine Firma viel Freizeit opfert, zurückdrehen möchte er die vergangenen zehn Jahre nicht. „Es war so nicht geplant, aber ich würde es heute nicht anders machen. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich.“ Mit den Jahren hat der 28-Jährige eine Menge gelernt, auch wie es ist, ein Chef zu sein: „Ich mache noch immer einige Fehler, aber das Schöne ist, zu sehen, wie sich das ganze Team weiterentwickelt.“

Seine Firmengeschichte ist eine Erfolgsstory, die auf dem Engagement des Jungunternehmers beruht. Vor zehn Jahren entstand die Firmenidee im Rahmen eines Schülerprojektes des Instituts für deutsche Wirtschaft. Der ehemalige Oberbürgermeister Dieter Pützhofen investierte damals in die junge Schülerfirma zehn D-Mark und bekam das Siebenfache zurück. Grubert erkannte, dass die Geschäftsidee funktioniert. Neben Abitur und Ausbildung setzte er die erfolgreiche Schülerfirma „Tec-Sas- technical support and service“ dann alleine fort.

Inzwischen hat Grubert 15 Mitarbeiter, bildet seit einigen Jahren selber aus und hat seit 2007 auch ein Ladengeschäft – gegen den allgemeinen Trend: „Viele Computerläden haben damals geschlossen. Aber wir wollten nicht mehr nur als Schrauberbude wahrgenommen werden“, erklärt der 28-Jährige. Seit einem Jahr gibt es einen zweiten Standort an der Marktstraße. „Wir bedienen den gleichen Markt, aber es war gut, die Logistik dahinter kennenzulernen“, sagt Grubert. Weitere Filialen im Umfeld sind in der Planung. Dabei wirft das Ladengeschäft kaum Gewinne ab. „Es ist eine Marketing-Maßnahme. Es gibt alles aus einer Hand. Zudem ist es eine Anlaufstelle für Kunden.“

Das Unternehmen
Leistung Bei Problemen mit dem Computer bietet das Unternehmen schnelle Hilfe und einen 24-Stunden-Notruf.
Vor Ort Für Privatleute in Krefeld kostet der Mitarbeiter für eine halbe Stunde insgesamt 29 Euro. In der Nacht ist es etwas teurer.
Öffnungszeiten montags bis freitags 10-19 Uhr, samstags 10-16 Uhr.
Kontakt Bleichpfad 37 oder Marktstraße 61. Telefon: 645480.

Generation „Junior“ vom Schüler zum erfolgreichen Unternehmer

Zum zehnjährigen Geburtstag der Erfolgs-Aktion „junior“ verleiht die Gothaer einen Sonderpreis für Unternehmer, deren Teilnahme an dem Wettbewerb Basis für die eigene Existenzgründung war.

So verschieden kann ein Tagewerk aussehen: Frank Goldmann aus Barleben bei Magdeburg hat ein Computernetzwerk mit 100 Arbeitsplätzen für ein kommunales Unternehmen geplant. Thorsten Kerzel aus Uthmöden, ebenfalls in Sachsen-Anhalt, begann mit der Kartoffelernte, verkaufte später einige Färsen und besichtigte abends sein Rapsfeld. Und Bastian Grubert aus Krefeld rettete ein verschwundenes E-Mail-Konto, plante mit einem Kunden eine aufwändige Website und schrieb Rechnungen.

Gemeinsam stehen die drei Jung-Unternehmer im Finale des Gothaer Wettbewerbs „Heute für morgen“, bei dem frühere Teilnehmer der „junior“-Wettbewerbe ihre heutigen Firmen vorstellen. Es stellt sich heraus, dass die Geschäftsidee aus der Schulzeit mit dem späteren Werdegang nicht viel zu tun haben muss – die Initialzündung für die Perspektive der unternehmerischen Selbstständigkeit stammt aber sicher aus der „Junior“-Erfahrung.
Frank Goldmann, 29, etwa entwarf 1994 mit Freunden aus seiner 11. Klasse unter dem Namen „New Promotion“ Visitenkarten und Briefpapier wie eine professionelle Werbeagentur. „Wir waren zehn oder elf Leute“, erinnert sich Goldmann, „etwa die Hälfte hatte richtig Lust zum Mitarbeiten. Mit denen lief der Laden.“ Die meiste Lust hatte vielleicht Goldmann selbst, der zu diesem Zeitpunkt, mit Interesse an Junior? Auch Sie können sich mit einer Schülergruppe bewerben. Aktuell laufen die Anmeldungen für 2006. Wenn Sie dabei sein wollen, schicken Sie eine E-Mail an die Gothaer: gothaer_magazin@gothaer.de Oder Sie laden auf der Homepage des Juniorprojektes www.juniorprojekt.de das offizielle Anmeldeformular herunter. Sie können auch bei junior anrufen. Telefon: 0221 4981 707

17 Jahren, allerdings schon einschlägige Erfahrung hatte: Für Arbeiten am PC eines Bekannten gab es eine neue Soundkarte als Honorar. „Das Projekt war dann der nächste Schritt in die richtige Richtung. Mir war danach klar, dass ich selbstständig und für mich selbst verantwortlich sein will.“ Noch vor dem Abitur gründete Goldmann die Firma Comex Computer, die sich seit 1996 eines stetigen Wachstums erfreut. Auf dem aktuellen Stand – mit sechs Mitarbeitern und einer Spezialisierung auf Systemeinrichtungen mit bis zu hundert PC-Plätzen – ist allerdings Schluss: „Bis zu dieser Größe kann ich es überschauen, das Risiko steuern und selbst mit den Kunden arbeiten“, sagt Goldmann. „Weiter will ich nicht.“ Weit genug immerhin: Trotz der über schaubaren Größe seiner Firma tritt Goldmann als lokaler Sponsor auf – unter anderem für das Rote Kreuz, wo er seinen Zivildienst geleistet hat.Bei Thorsten Kerzel, 26, war der Weg vom „Junior“ zum heutigen Betrieb noch weiter: Von der Holz-Manufaktur zum eigenen Hof.

HINTERGRUND Damals, in den Jahren 1997 und 1998, ging es mit dem Unternehmen „Das fünfte Element“ um Holzspielzeug, das aus der selbst geführten Schreinerwerkstatt beim Schul-Hausmeister stammte und so überzeugend gestaltet und vermarktet wurde, dass es zu Platz zwei beim Bundeswettbewerb reichte. Jungbauer Kerzel sieht diese Episode als wichtigen Schub für seine persönliche Entwicklung: „Bei der Verteilung der Aufgaben im Projekt fiel allen meine große Klappe auf. Also musste ich repräsentieren, verkaufen und bei den großen Konferenzen reden.“
Das klappte gut, und Kerzels Talent ist in der Landwirtschaft keineswegs verschwendet: „Ich stehe ja nicht mit der Mistgabel herum. Das Auftreten gegenüber Kunden, Banken und Institutionen ist ein wichtiger Teil der Arbeit.“

Denn nach dem Rapsfeld wartet der PC, um sich abends der Buchführung, der Planung und den komplizierten Pfaden der Agrarförderung zu widmen. Die 380 Hektar nördlich von Magdeburg sind auf Vielseitigkeit und hohe Qualität ausgerichtet, was besonderen Einsatz erfordert. Kerzel sieht hier wiederum Parallelen zur „Junior“-Erfahrung: „Der Erfolg eines Unternehmens hängt von Motivation und Tatendrang ab.“ Ihm gefällt die unternehmerische Herausforderung eines modernen Hofs ebenso gut wie der traditionelle, im Wortsinn erdgebundene Aspekt: „Alles, was ich anfasse und großziehe, ist mein Produkt. Das kenne ich aus meiner Kindheit, und es ist ein schönes Gefühl.“

Den Hof betrieb er schon während seines Studiums (Agrarwirtschaft in Hohenheim), was mit der Hilfe von Vater und Bruder möglich war. Seit dem Examen im Januar 2005 geht es mit vollem Einsatz weiter, was auf dem Land – früher wie heute – Arbeitstage von 18 Stunden, oder auch Untätigkeit wegen Regens bedeuten kann. „Es gibt Subventions-Bauern, denen eigentlich egal ist, was sie machen, solange die Einnahmen stimmen. Und es gibt welche, die sich für ihre Produkte, ihre Qualität und ihre Vermarktung interessieren.“ Die Frage erübrigt sich, welcher Gruppe Thorsten Kerzel sich zugehörig fühlt.

Nur bei Bastian Grubert, 23, ging die eigene Firma unmittelbar aus einem „Junior“-Projekt hervor. Schon in der Krefelder Schule war Grubert als fähiger PC-Bastler der größte Trumpf der Firma „TEC-SAS“, während der damalige „Vorstandsvorsitzende“ bald die Lust verlor. „Ich hätte den Vorsitz dann übernehmen können“, erinnert sich Grubert mit leiser Ironie, „aber das wäre wohl zu Lasten der UNSERE MITGLIEDER:eigentlichen Leistung der Firma gegangen.“ Die bestand in technischem Support für Computer und Internet, mit spezieller Ausrichtung auf die Bedürfnisse älterer Technik- Nutzer. Der persönliche Kontakt zum Kunden ist noch heute ein wichtiger Teil der Arbeit – auch wenn es Samstagnacht sein muss.
Noch während der Schulzeit besorgte sich Grubert einen Gewerbeschein; zunächst mit Blick auf das eigene Taschengeld. Der Betrieb weitete sich organisch bis zur heutigen Größe aus, wo bei einem angestrebten Umsatz von 100.000 Euro der zweite feste Angestellte in Sicht ist.

Einen kleinen IT-Dienstleister quasi aus dem Kinderzimmer heraus zu gründen, ist nicht so ungewöhnlich. Wohl aber die Konsequenz, mit der Grubert die Sache betrieben hat – als lernbegieriger Autodidakt, „selfmade“, wie man früher gern sagte. Seine ersten Kunden waren selbst Kleinunternehmer, und alles Weitere war ein Geben und Nehmen: „Ich habe ihnen mit den Computern geholfen, sie haben mir Tipps in allen Fragen der Selbstständigkeit gegeben.“

Für eine solche Netzwerk-Mentalität sind die Strukturen des „Junior“-Projekts wie geschaffen. Grubert ist im 2003 gegründeten Ehemaligen-Netzwerk aktiv und besucht gern die nächste Schülergeneration bei ihren Versuchen im Unternehmertum.Um die eigenen Erfahrungen großzügig weiterzugeben? „Sicher, auch“, sagt Bastian Grubert. „Aber ich sehe mir auch ganz genau an, was für Ideen die haben. Man kann nämlich überall lernen.“Mit „Junior“ unterstützt die Gothaer eines der ambitioniertesten Nachwuchsprojekte in Deutschland. Es ermöglicht Schülern aller Schulformen den realistischen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge. „Junior ist kein Planspiel, sondern Wirtschaft live“, sagt Professor Hubert Becker, Unternehmenssprecher der Gothaer, „wir wollen Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge erklären und Werte wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit schulen.“

Seit der Gründung von „Junior“ im Jahre 1994 haben 25.000 Schüler mit rund 2.000 Unternehmensideen an dem Projekt teilgenommen. Von bedruckten Schnürsenkeln über handgefertigte Vogelhäuschen, PC-Wasserkühlungen oder Kinderreiseführern für das Allgäu (Sieger 2005, siehe Foto rechts) – dem Ideenreichtum der Teilnehmer waren und sind keine Grenzen gesetzt. „Junior“ als Event und Medienereignis: Neben den „Junior“-Büros in den bundesdeutschen Ländern gibt es 39 europäische Partnerorganisationen. Zahlreiche Unternehmer engagieren sich als Paten bei „Junior“, auch Prominente wie Gerhard Schröder, Otto Schily oder Otto Waalkes waren schon Anteilseigner bei „Junior“ oder engagierten sich als Sponsor oder Jurymitglied. Im Schnitt wird täglich zweimal in einem Medium über „Junior“ berichtet. Wie läuft ein „Junior“-Projekt? Bei „Junior“ gründen Schüler ab der 9. Klasse an allen Schulformen für ein Jahr ein Unternehmen. Die Schüler besetzen dabei alle Positionen und handeln während des Projektjahres als Vorstandsvorsitzender, Marketingleiter oder Finanzchef. Jede Projektgruppe wird vom „Junior“-Büro und von einem Paten begleitet. Nach verschiedenen regionalen Ausscheidungen gibt es am Ende des Jahres einen bundesweiten Sieger. Die Gothaer und „Junior“:

Die Gothaer gehört neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, der Mittelstandsbank kfw und dem Handelsblatt zu den bundesweiten Partnern von „Junior“. Jedes Schüler-Unter- nehmen wird überdies von der Gothaer mit einer Produkt- und Betriebshaftplicht-Versicherung ausgestattet.

Kreativität im Einzelhandel

Wer heute ein Geschäft aufmacht, muss kreativ sein. Mit Namen wie „Mode Paschulke“ oder „Friseur Schmitz“ lockt man keinen Kunden mehr hinter das Schaufenster. Originell muss es klingen, gewitzt. Der Kreativitätsschub des Einzelhandels zeigt sich auch in Krefeld, wo Gastronomen, Friseure und Computerhändler ihre Läden mit verheißungsvollen Namen schmücken. In unserer Stadt heißen Gastronomiebetriebe „Wunderbar“ oder „Bar-celona“, Computerfachmärkte nennen sich TEC-SAS, Friseure heißen „Happy Hair“.Ein Bistro in Krefeld will offenbar bei diesem Namenswahn nicht ganz mitziehen. An der Felbelstraße liegt eine Lokalität, deren Namen zwar hübsch schlicht, doch irgendwie auch wenig verheißungsvoll klingt: „Café Bistro Neutral“.

Suche nach einer neuen Mitte

In der Serie „Krefeld 2020“ vom 27.11.2009 berichtet die Westdeutsche-Zeitung über die Zukunftsvisionen Krefelder Bürger. Bastian Grubert gibt einen möglichen Ausblick, wie sich die Krefelder Innenstadt in dennächsten Jahren wandeln könnte.

Seine Bilderbuch-Karriere beginnt als Schüler

Jungunternehmer Bastian Grubert expandiert trotz der Finanzkrise mit seinem EDV-Service „TEC-SAS“.

In einer Schülerfirma hat Bastian Grubert vor acht Jahren Blut geleckt: Kunden gewinnen, einen Service anbieten, den Wettbewerber scheuen, im Team arbeiten und Spaß dabei haben. Damals beschaffte er sich Kapital, indem er Investitionsscheine für 10 D-Mark verteilte. Wer den Mut dazu aufbrachte wie der damalige Oberbürgermeister Dieter Pützhofen, erhielt 70 D-Mark zurück, erinnert er sich.Schon die Schülerfirma half den Kunden, PCs zu installieren und zu reparieren. „Das funktioniert auch heute noch, weil wir näher am Kunden sind als all die Mediamärkte und Discounter“, verrät er eines seiner Erfolgsgeheimnisse. So steht der Firmenname TEC-SAS für „Technical Support and Service“, sprich für unkomplizierte Hilfe in allen PC- Fragen. „Etwa zehn Prozent unserer Kunden lassen sich ihren neuen Computer von uns nicht nur mit der gewünschten Software laden, sondern auch vor Ort ihre bisherigen Daten übertragen und den PC anschließen.“

„Und teurer als der vermeintlich so günstige Wettbewerb sind wir in aller Regel auch nicht“,
zeigt er sich preisbewusst. Der Verkaufsladen, den er 2007 am Bleichpfad mit sieben Mitarbeitern einrichtete, war die erste offizielle Firmenadresse und ist heute mit Präsentationsraum, Büros und Werkstatt Ausgangspunkt aller Aktivitäten.Mit einem Mitarbeiter hat Grubert angefangen – jetzt sind es zwölf. Im Jahr 2005 hatte er mit einem Mitarbeiter richtig losgelegt. Inzwischen sind bereits zwölf Mitarbeiter beschäftigt und in Kürze kommt ein weiterer Techniker hinzu. Tendenz: steigend. Um die fünf Lehrlinge kümmert sich ein Ausbildungsbeauftragter.

„Unsere Branche wird immer schneller“, sagt Grubert und achtet darauf, dass seine Mitarbeiter stets technisch auf dem neusten Stand sind.„Im Online-Shop sind 60 000 Artikel gelistet und tagesaktuell samt Preisen verfügbar“, präsentiert er den überarbeiteten Internet-Auftritt. Auch die Marketing- Trommel hat er zu drehen gelernt. Bei der Rheinischen Landesausstellung 2009 will er erstmals seine Leistungen vorstellen. Im März folgt ein Tag der offenen Tür mit einem Trödelmarkt für IT-Artikel wie Ersatzteile für ältere „Computerschätzchen“. Ein neuer Flyer verkündet die Weihnachtsangebote. Was ist in zum Fest? „Generell Laptops, die in diesem Jahr die PCs überholt haben, sowie externe Festplatten, die inzwischen sehr preisgünstig sind.“Die Bilderbuchkarriere lässt „Mit Mühe und Not einmal Sport die Woche und ein bisschen Wochenende.“

TEC-SAS Webdesign, EDV-Service und Netzwerke stehen auf der Visitenkarte. „Wir kommen auch nachts und am Wochenende“ könnte auch darauf stehen. Oder PC-Doktor bei Ausfall von Hard- und Software, Absturz und Virenbefall. Zwölf Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende, sorgen für Einkauf, Vertrieb, Technik und Service. Gegründet 2000 als Schülerprojekt, seit Mai 2007.

Ärztehaus: Handwerker klagen ihr Geld ein

Das geplante Ärztehaus an der Kölner Straße/Ecke Melanchthonstraße, das inzwischen fertig gestellt, aber noch nicht bezogen ist, entwickelt sich zum Geldgrab. Nach der exklusiven WZ-Berichterstattung am Freitag über das Aus des Großprojektes haben sich mehrere betroffene Unternehmen gemeldet, die vom Betreiber, der Carehouse GmbH, noch jede Menge Geld bekommen.

Einer von ihnen ist Bastian Grubert, Gründer der Firma TEC-SAS am Bleichpfad. Das junge IT-Unternehmen erhielt im März den Auftrag, das Haus zu vernetzen und mehr als 100 Computer aufzubauen. „Im April haben wir fünf Kilometer Kabel verlegt. Bis heute ist kein Geld dafür geflossen“, sagt der Geschäftsführer, der inklusive aufgelaufener Anwaltskosten fast 40 000 Euro von der Carehouse GmbH fordert. „Wochenlang bin ich belogen worden. Einmal wurde mir sogar gesagt, ein Mitarbeiter sei gerade bei der Bank, um zu überweisen“, berichtet Grubert.

Jungunternehmer auf Erfolgskurs

Bastian Grubert blickt trotz seines jungen Alters auf langjährige Erfahrung in der Computerbranche zurück. Der heute 27-Jährige machte sich mit 18 Jahren mit einem kleinen Büro selbstständig. 2007 öffnete sein erstes Geschäft am Bleichpfad, dann jüngst an der Marktstrasse sein zweiter TEC-SAS Shop. Sein mittlerweile 15-köpfiges Team wird ab diesem Jahr durch vier Azubis verstärkt. Grubert ist dieses Jahr auch auf der Rheinischen Landesausstellung vertreten.

Der Unternehmer- Code

Was Gründer und Familienunternehmer erfolgreich macht von Rainer Nahrendorf

Deutschland gehen die Unternehmer aus… von wegen! Rainer Nahrendorf, ehemaliger Chefredakteur vom Handelsblatt, beschreibt in dem Buch „Der Unternehmer-Code“ Persönlichkeiten, die es zur erfolgreichen und eigenen Firma geschafft haben. In 13 Porträtreportagen – eine davon dreht sich um den Jungunternehmer Sebastian Grubert aus Krefeld – schildert Nahrendorf die typischen Eigenschaften sowie die Kernkräfte, die Unternehmer erfolgreich machen. Bei Sebastian Grubert ist es der Ehrgeiz und der Einsatz. „Ich weigere mich, meine Arbeitsstunden aufzuschreiben“, ist denn auch das Motto, das das zehnseitige Porträt des 25- jährigen Unternehmers einleitet.

Vor sieben Jahren gründete Sebastian Grubert mit Schulkameraden eine Schülerfirma. TEC-SAS – Technical Support and Service – wurde das IT- Dienstleistungsunternehmen getauft. Heute ist Grubert etablierter IT-Unternehmer mit vier Mitarbeitern, eigenem Ladenlokal auf dem Bleichpfad und vielen Stammkunden.

Der Azubi-Unternehmer

Bastian Grubert, 25, geht gern ungewöhnliche Wege. So paukt der Jungunternehmer aus Krefeld jetzt für die Abschlussprüfung. Damit er im Herbst – nach ein paar Jahren Pause – seine Lehre als »Fachinformatiker Anwendungsentwicklung« (früher: Programmierer) abschließen kann. Danach steht die Ausbildereignungsprüfung auf dem Programm. Wozu der Extra- Stress? Seine Firma TEC-SAS – für Konzeption, Wartung, Reparatur von Computersystemen sowie Webdesign – floriert. Weil gute Leute rar sind, will er selbst Fachkräfte ausbilden. Und Nachwuchsförderung ist für ihn Chefsache. »Das überlasse ich nicht allein meinen Mitarbeitern.«

Also bringt er erst einmal seine eigene Berufsausbildung auf die Reihe – da will er schon Vorbild sein. Ungewöhnlich auch der Start vor sieben Jahren. Als Gymnasiast gründete er seine Firma für ein Schülerprojekt (»Projekt Junior«), Weil er damit sehr erfolgreich war, führte er den Betrieb drei Jahre lang nebenbei weiter, später auch während der Ausbildung. Motto: tagsüber Lehrling, abends Unternehmer. Als die Doppelbelastung zu groß wurde, musste er sich entscheiden. Er brach die Ausbildung ab und trieb die Firma voran. Ergebnis: Seit 2004 stieg der Umsatz um das Fünffache. »Und das mit der Abschlussprüfung«, sagt er, »kriege ich auch noch hin.«

Neueröffnung, „TEC-SAS“

Neu eröffnet hat am Bleichpfad 37 das Fachgeschäft „TEC-SAS“. Inhaber Bastian Grubert und sein Team bieten an: Verkauf des gesamten PC-Programms sowie die zeitnahe Reparatur in der eigenen Werkstatt. Zudem ist das Unternehmen über einen PC- Notdienst 24 Stunden erreichbar.

PC-Doktor mit einer Bilderbuchkarriere

Aus einem Schülerprojekt heraus hat Bastian Grubert den EDV-Service TEC-SAS mit sieben Mitarbeitern aufgebaut.

In rot-weißen Lettern prangt das Firmenschild am Bleichpfad: TEC-SAS – die Abkürzung für „Technical Support and Service“, sprich für unkomplizierte Hilfe in allen PC-Fragen. Egal, ob Software- oder Hardware-Fehler, ob Virenbefall oder Totalabsturz – auf Wunsch rückt einer der drei jungen Techniker auch bei Nacht aus und versucht, dem streikenden Computer wieder auf die Beine zu helfen. Die technische Hilfestellung ist auch in den neuen Werkstatträumen möglich, die sich an den schicken Verkaufsraum anschließen.
Hier kann der Kunde jetzt auch einen neuen PC und diverses Zubehör erwerben: „In der Regel nicht teurer als bei dem großen Medienwettbewerb“, sagt Jungunternehmer Bastian Grubert stolz. „Bei technischem Material wie Kabel sind wir meist sogar preiswerter und in fachlicher Beratung ohnehin besser“, ergänzt er selbstbewusst.

Entscheidung fiel für die Existenzgründung. Wie legt man in sieben Jahren eine solche Bilderbuchkarriere als Existenzgründer und Geschäftsmann hin? „Wenn ich komplett neu mit dem Geschäft gestartet wäre, wäre es in die Hose gegangen“, gesteht er ehrlich. Geholfen hat ihm, dass er per „Schülerprojekt junior“ nach dem Unterricht Videorecorder und PCs einrichten und dabei ohne Risiko üben konnte. Schwieriger wurde es dann nach Abitur und Zivildienst, als noch die dreijährige Ausbildung als „Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“ hinzukam und anschließend bis zu acht Stunden Service beim Kunden folgten. „Das war auf Dauer nicht mehr machbar, denn ich hatte inzwischen so viele zufriedene Kunden gewonnen, die ich nicht mehr hergeben wollte.“ Folgerichtig fiel die Entscheidung für die Existenzgründung und zunächst gegen die Beendigung der Ausbildung: „Das habe ich noch nie bereut, und die Prüfung hole ich im nächsten Jahr nach“, strebt er aber den Abschluss an.

In der Kundenkartei stehen bereits knapp 1000 Namen„Unsere Stärke Hegt im Service und Außendienst sowie im Webdesign“, sagt Grubert, die Verkaufsfläche diene mehr Marketingzwecken. Knapp 1000 Kunden zählt inzwischen die Kartei. Privatkunden und Firmenkunden, die aus einem Umkreis von 50 Kilometer um Krefeld kommen, halten sich in etwa die Waage, mehr Umsatz bringt jedoch TEC-SAS die zweite Gruppe. Für das Einrichten eines neuen PC vor Ort in Form von Sonderwünschen – das Einrichten der Standardsoftware ist im Kaufpreis schon inbegriffen -brauche man üblicherweise eine halbe bis eine Stunde.
„Man gewöhnt sich gar nicht so schnell daran, Chef zu sein“, gesteht er, zumal die Mitarbeiter in etwa gleichaltrig seien und man sich duze. Aber die Zusammenarbeit in seinem jungen Team sei hervorragend, und er setze auf Eigenverantwortung – was bisher bestens funktioniere.
Ansonsten hält er es mit einer bewährten Erkenntnis seines Vaters: Tagsüber könne man sich ruhig einmal auseinandersetzen, solange man sich abends wieder vertrage und ein Bier miteinander trinke.

DIE FIRMA Sie bietet Beratung, Verkauf und PC-Service vor Ort mit sieben Mitarbeitern, darunter drei Auszubildende. Gegründet wurde sie im Jahr 2000 als Schülerprojekt. Seit Mai 2007 ist sie in neuen Verkaufs- und Reparaturräumen.

DER PC-DOKTOR

Ihr sitzt vor eurem PC an einer wichtigen Hausarbeit oder einem Referat und euer Internet funktioniert einfach nicht mehr? Das kann ganz schön böse enden. Wie sagte bereits Verona Pooth, ehemals Feldbusch so schön? „Hier werdet ihr geholfen“. „Hier“ ist in diesem Fall gleichzusetzen mit „TEC-SAS“. „TEC-SAS“ ist ein neu eröffnetes Geschäft für alles, was mit Computern zu tun hat.

Nachdem der 25-jährige Unternehmer Bastian Grubert mit seinem Online-Shop einen immer größer werdenden Kundenstamm begeisterte, eröffnete er ein Geschäft mit angeschlossener Werkstatt. Hier gibt es eine große Auswahl an Rechnern, Zubehör und einmaligen, getunten Computern, die z. B. blinken und mit ausgefallenen Motiven geschmückt sind. Besonders am Herzen liegt dem Team von „TEC-SAS“ der direkte 24-Stunden-SOS-Support bei jeder Art von technischen Problemen. Ein kurzer Anruf genügt, wenn ein Fehler am oder im PC auftritt. Die Fachleute beheben jedes Problem schnell, unkompliziert und kompetent. Egal, ob Virenbefall, Software-/Hardwarefehler oder Totalabsturz – per Fernwartung oder sofortigem, persönlichem Hausbesuch wird euer PC rund um die Uhr sofort wieder flott gemacht, was euch eine Menge Zeit und vor allem Nerven sparen kann.

Mehr Infos und aktuelle Preislisten auf www. tec-sas.de und www.pc-shop-krefeld.de. TEC-SAS – technical Support and Service, Bleichpfad 37, 47799 Krefeld, Tel: 02151/ 64 59 93 0, Fax: 02151/ 64 59 93 4, eMail: grubert@tec-sas.de

Tagsüber Lehrling, abends Unternehmer

TEC-SAS-Chef Bastian Grubert (25) eröffnete jetzt sein erstes Ladenlokal. Er hat vier Mitarbeiter. Die Firma entstand aus einem Schülerprojekt.

Als die Leuchtreklame vor der Tür hing, da ging es Bastian Grubert das erste Mal durch den Kopf. „Du bist ein richtiger Unternehmer“, dachte der 25-Jährige angesichts des weißen Schriftzuges „TEC-SAS“ auf rotem Grund. Er stand vor seinem neuen Laden, um ihn herum tobte das Umzugschaos. Kisten mit Computer-Komponenten vom Motherboard bis zum PC-Turm, Tastaturen und Kabel. Gerade hat der Jungunternehmer seinen ersten PC-Laden eröffnet. Vorne der Verkauf, in den hinteren Räumen sind Servicestationen installiert. Mit vier Mitarbeitern betreut der Krefelder die Computersysteme von 400 Kunden.

Einfache Geschäftsidee

Vor sieben Jahren hat Grubert sein Unternehmen gegründet. Zuerst als Schülerprojekt, das er mit anderen Schülern des Stadtpark- Gymnasiums im Rahmen des vom Institut für Deutsche Wirtschaft geförderten Wettbewerbs „Projekt Junior“ führte. Für ein Jahr sollte das Mini-Unternehmen bestehen. Die Geschäftsidee war so einfach wie erfolgreich: Grubert richtete seinen Kunden Videorekorder und, PC richtig ein. „Wir haben dafür einige Kunden gewonnen“, erinnert sich der 25-Jährige. Nach einem Jahr waren es so viele, dass der Jung-Manager sich entschloss, das Unternehmen weiterzuführen.
Abitur, Zivildienst, Ausbildungszeit: Während Grubert tagsüber das Leben eines ganz normalen Jugendlichen führte, begann nach Feierabend seine zweite Schicht als Unternehmer. Morgens acht Stunden bei der Arbeit, danach acht Stunden Kundenbesuche und Buchhaltung: Irgendwann kam er an seine Grenzen. „Weil mein Chef nicht zustimmte, die Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen, musste ich mich entscheiden“, erzählt Grubert, der wie alle anderen im Unternehmen das rote Polo-Shirt mit dem weißen Logo trägt. Grubert brach die Ausbildung ab und konzentrierte sich auf sein eigenes Geschäft. „Am Anfang habe ich «och alles selbst gemacht. Aber nach und nach konnte ich einiges aus der Hand geben“, sagt Grubert. Vor zwei Jahren wurde er selbst Chef und stellte seinen ersten Mitarbeiter ein. „Das war schon ein tolles Gefühl“, sagt er. Inzwischen sind es vier Mitarbeiter, zwei weitere will er in den nächsten Monaten einstellen.
Auch wenn jetzt ein Ladenlokal für den Verkauf dabei ist, sein Kerngeschäft ist die Konzeption, die Wartung und Reparatur von Computersystemen sowie das Webdesign. Im Herbst will er als Externer seine Abschlussprüfung bei der IHK ablegen. „Ich will irgendwann auch ausbilden“, hat sich Grubert als nächstes Ziel gesteckt. Ein echter Unternehmer eben.

Mit 18 die Firma gegründet, mit 25 schon elf Angestellte

TEC-SAS. Was klingt wie ein US-amerikanischer Bundesstaat, ist in Wirklichkeit ein Krefelder Unternehmen mit einer ganz besonderen Geschichte. Auch wenn die Firma noch gar nicht so alt ist. Aber was hinter ihrer Entwicklung steckt, ist bemerkenswert.

Bastian Grubert heißt der Chef des EDV-Dienstleistungsunternehmens. So weit, so normal. Doch Grubert ist gerade einmal 25 Jahre jung, seine Angestellten – insgesamt elf – sind größtenteils noch jünger als er. Und es funktioniert prima, der Erfolg gibt dem Team Recht. „Wir sind im Mai zum Bleichpfad in ein ehemaliges Küchenstudio gezogen, doch wir müssen jetzt schon wieder umbauen, weil es zu eng wird“, erzählt Bastian Grubert.

Aus einem PC- Schulprojekt heraus hatte sich 1999 ein Nebenjob entwickelt, schon am 1. August 2000 gründete Grubert seine Firma. Zunächst war sie eine „Eine-Mann-Show“, wie er sagt. Doch rasch startete er durch, arbeitete sich mit viel Engagement nach oben. Im Bereich der EDV- Dienstleistungen ist TEC-SAS (Abkürzung für Technical-Support and Service) inzwischen eine Top-Adresse. Seit 2007 darf Bastian Grubert ausbilden, drei Lehrlinge arbeiten bereits bei TEC-SAS. „Im Februar kommen noch zwei hinzu“, freut sich Grubert, der sogar in dem Fachbuch „Der Unternehmer-Code“ porträtiert wird. Die älteste Mitarbeiterin ist 39 Jahre und in der Buchhaltung tätig, das Nesthäkchen des TEC-SAS-Teams ist 21 Jahre jung. „Viele denken, wir hätten mangelnde Berufserfahrung. Aber die machen wir durch viel Fleiß, Engagement und vor allem gewissenhafte Arbeit wett“, sagt Grubert. Jeder habe sein Spezialgebiet – „darum ergänzen wir uns prima“. Mit dem Chef sein hat der 25-Jährige keine Schwierigkeiten. „Das passt ganz gut“, sagt der Geschäftsführer, als er seinem Mitarbeiter Kai Petrick bei der Reparatur eines Rechners über die Schulter schaut. Petrick war im Jahr 2005 Gruberts erster Angestellter.

Neueröffnung, „TEC-SAS“

Eröffnet. Neben der Stammfiliale am Bleichpfad bieten Inhaber Bastian Gruben mit den Mitarbeitern Dennis Buskies und Kevin Kamps nun auch an der Marktstraße 61-63 den Service von TEC-SAS an, Dahinter steht technischer Support und Service rund um Computer, Internet und Netzwerke. Neben Hard- und Software für den Computer bietet das TEC-SAS Team einen 24 Stunden Notdienst, Vor-Ort Service sowie Print und Webdesign.

Neueröffnung, „TEC-SAS“

Neu eröffnet hat an der Marktstraße 61 „TEC-SAS“ Computer Support. Hier wird alles geboten, was mit Computer, Soft- und Hardware, Laptops usw. zu tun hat (individuelle Konfigurationen). Neben dem geräumigen Ladenlokal steht auch eine eigene Werkstatt zur Verfügung. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 – 19 Uhr, Samstag von 10 -16 Uhr.

TEC-SAS – Partner in der Welt von morgen

Die Firma TEC-SAS bietet Hard- und Software Verkauf, IT- Service sowie Print- und Webdesign an. Die kompetente Adresse bei Computerproblemen aller Art: für Privatpersonen und Unternehmen.
An den großzügigen Verkaufsraum am Bleichpfad 37 ist eine hoch technologisierte Werkstatt angegliedert, wo PCs mit modernsten Programmen und Werkzeugen untersucht werden und Probleme schnellst möglichst behoben werden. Durch die enge Verzahnung mit dem Ladengeschäft ist TEC-SAS in der Lage, den Service und die Hardware aus einer Hand anzubieten und kurzfristig auch größere Hardwarelieferungen umzusetzen.„Dabei steht der Kunde immer im Mittelpunkt“, erläutert Bastian Grubert, Inhaber von TEC- SAS.Ein umfangreiches Zubehör-Sortiment und ein 24 Stunden-PC- Notruf runden das Angebot ab. TEC-SAS ist ein professioneller Ansprechpartner speziell für Firmen, da man in der Lage ist, individuelle vor Ort Projekte zu erstellen und zu realisieren. Auf Wunsch werden auch Serviceverträge erarbeitet. Zum Leistungsspektrum gehören außerdem auch die Bereiche Datensicherung, Web- und Softwaredesign, Fernwartung, Netzwerke und WLAN und Internet-Service.

Tel: 02151/66459930
Fax: 02151/6459934
eMail: post@tec-sas.de
Internet: tec-sas.de oder pc-shop-krefeld.de

Übrigens: Parkplätze gibt es genügend im Hof.TEC-SAS
Technical Support and Service Bastian Grubert Bleichpfad 37, 47799 Krefeld

Hohe Auszeichnung für TEC-SAS

Der 23-jährige Jungunternehmer Bastian Grubert, der seit dem Jahr 2000 mit seiner Firma TEC-SAS in Krefeld ansässig ist, erhielt den renommierten Sonderpreis „Heute für morgen“.

Die Auszeichnung wurde am 26. Oktober im Rahmen des 5. Gothaer-impulse Unternehmerforums in Münster verliehen. Das Handelsblatt, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und der Gothaer Konzern hatten den Preis ausgeschrieben. Die Firma TEC-SAS IT-Service entstand aus einem Schülerprojekt mit dem Namen „Junior“, welches das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln vor zehn Jahren ins Leben rief. Gleich nach dem Abitur entschloss sich der damals 18-jährige Grubert, die Selbstständigkeit zu „wagen“. Seitdem bietet er Computerdienstleistungen aller Art für Privat und Firmenkunden an – und das mir Erfolg.

Wegen der guten Auftragslage beschäftigt Grubert mittlerweile zwei angestellte Mitarbeiter. Das Tätigkeitsfeld des Unternehmens beginnt bei der Installation von Hard- und Software und endet bei der Erstellung einer erfolgreichen Internetseite für Firmenkunden.

Auszeichnung für Krefelder Unternehmer

Der 23-jährige Krefelder Unternehmer Bastian Grubert erhielt jetzt den Preis „Heute für morgen“. Die Auszeichnung wurde unter anderem vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und dem Gothaer Konzern ausgeschrieben und beim Gothaer-Impulse-Unternehmerforum in Münster verliehen. Gleich nach dem Abi im Jahr 2000 hatte Grubert den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und bietet seitdem Computerdienstleistungen aller Art an. Inzwischen hat er zwei Mitarbeiter beschäftigt.

Krefelder gewinnt Jung-Unternehmer-Preis

(mrö) Der 23-jährige Bastian Grubert, seit dem Jahr 2000 mit seiner Computerfirma TEC-SAS an der Vereinsstraße ansässig, ist jetzt mit dem „Heute für morgen“-Preis ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung für junge Unternehmer wird unter anderem vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln vergeben. Gruberts IT-Service war vor fünf Jahren aus einem Schülerprojekt entstanden. Gleich nach dem Abitur wagte der damals 18-Jährige den Sprung in die Selbstständigkeit. Mittlerweile beschäftigt Grubert in seinem EDV-Unternehmen zwei Mitarbeiter.

Schüler als PC-Lehrer

Vormittags sind sie normale Schüler, doch nachmittags leiten die neun Jugendlichen ihre eigene Firma. Mit dieser bieten sie einen kostengünstigen technischen Service an.

Bei Felix Kuchmann klingelt das Telefon: Ein Kunde hat ein Problem mit seinem Computer, sein Bildschirm funktioniert nicht mehr. Felix leitet den Reparaturauftrag an die zuständigen Mitarbeiter weiter. Nach vereinbartem Termin machen sie sich, mit Werkzeugen bewaffnet, auf den Weg, um dem Bildschirm wieder Leben einzuhauchen.

Aber nicht nur Probleme mit Computer Hardware bewältigt TEC-SAS (Technical Support and Service), sondern es bietet dem Kunden auch Software Schulungen und Bedienungshilfen bestimmter Haushaltsgeräte wie z. B. Videorekorder an. Auch ein Schreibmaschinenkurs zur Erlernung des Zehnfingersystems ist im Programm.

Hinter TEC-SAS stehen sieben Schüler des Arndt Gymnasiums und zwei des Berufskollegs Uerdingen (12. Jahrgangsstufe) im Alter von 18 Jahren. Sie werden von der Mathe- und Biologielehrerin Gabriele Jösch und von „Junior“ unterstützt. Das Projekt „Junior“ will Schülern einen Einblick ins Berufsleben ermöglichen, indem sie selbstständig einen eigenen Betrieb aufbauen und dessen Leitung koordinieren.

Die neun Jung-Unternehmer wollen den Menschen in Krefeld und Umgebung einen kosten günstigen technischen Service anbieten. Am 1. Mai präsentierten sich die neun Jugendlichen bei einem Landeswettbewerb, um erneut das Konzept ihrer Firmenidee vorzustellen. Die jungen Unternehmer hatten bereits im vergangenen Jahr die Möglichkeit ihre Firma auf einer Verkaufs messe in Recklinghausen zu präsentieren. Dort konnten sie den ersten Preis für ihr Stand-Konzept und ihre Firmenidee gewinnen. Und der Erfolg hält an: Denn es gibt derzeit genügend Aufträge und zufriedene Kunden, so die Jung Unternehmer. Sebastian Straub, Bastian Grubert und Björn Schreinermacher hoffen, dass sie ihr Unternehmen auch in Zukunft weiterführen können und dass ihnen durch den Erfolg des Unternehmens bei der späteren Berufswahl viele Türen offen stehen werden.

Bei Problemen und Fragen kann sich der Kunde an die Hotline 631613 oder an die E-Mail- Adresse tec-sas@gmx.de wenden. Auch im Internet ist TEC-SAS unter der Adresse www.tec- sas.notrix.de vertreten.

Spagat zwischen Abi und Selbständigkeit

Krefeld (SE). Die Füße, auf denen die Firma „TEC-SAS“ steht, gehören Bastian Grubert, auch wenn der noch mit einem Bein mitten den Abi-Klausuren steht“.

Unsere Leser werden sich erinnern Schüler des Arndt-Gymnasium und des Berufskolleges Uerdingen hatten im Rahmen der „Aktion Junior“ einer Initiative des Deutschen Wirtschaftsinstituts Köln auf ein Jahr begrenzt im August 99 eine Firma gegründet, die bei Umgang und Fragen zu Computer, Video ect. hilfreich zur Hand geht. Mit dem Erfolg ihres Wirtschaftsunternehmens landeten sie unter 56 Mitbewerbern in NRW auf Platz 3.
Nun, wer gibt schon gerne auf, was sich bewährt? Und es gehöre wohl auch zur erworbenen Firmenkultur, zufriedene Kunden nicht einfach hängen zu lassen.

Weil für diese Branche im Dienstleistungsbereich Know-How und nicht Startkapital die Seele des Unternehmens ist, wagte Bastian Gruben (18) und Schüler der 13 im Berufskolleg Uerdingen den Schritt in die Selbständigkeit. Was zuvor zehn Schüler im Spiel sehr ernst genommen hatten, packte er sich jetzt allein auf die Schultern, meldete Gewerbe an, wurde Alleininhaber von TEC-SAS mit allen Risiken und Fallstricken für einen Unternehmer und… einem zufriedenen Kundenbestand.

Das Leistungsspektrum umfasst Erstellung und Pflegen von Homepages ¡sowie EDV-Service und Beratung. Zu den Kunden gehören sowohl Privatleute als auch Firmen. Und weil sich der aufstrebende Jungunternehmer in der Anlaufphase befindet, ist ihm um sein Abi nicht bange und er fährt weiterhin am Abend für einen Apotheker Medikamente aus Denn, dass man Kunden pflegen muss, hat er längst gelernt. Vielleicht eine der wichtigsten Lehren aus dem Schülerprojekt.

Mit TEC-SAS gewinnt er nicht nur zufriedene sondern glückliche Kunden. Denn wer strahlt nicht und atmet auf, wenn Ihm ein Buch mit sieben Siegeln entschlüsselt wird?

Engagierte Schüler gründeten ein Miniunternehmen:

TEC-SAS hilft, wenn Elektrik Sorgen macht

Dienstag, 10.45 Uhr In Raum 202 des Arndt-Gymnasiums treffen sich die Vorstandsmitglieder der Firma TEC-SAS zur wöchentlichen Vorstandsitzung Oliver Vogelsang (18). der Vorstandsvorsitzende von „Technical Support and Service“, was der ausgeschriebene Name dieser Firma ist, schreibt die Tagesordnungspunkte an die Tafel Fünf weitere Schüler zwischen 17 und 18 Jahren und Lehrerin Gabriele Jösch (36) gehören ebenfalls zum Vorstand.

Wie im echten Leben

Aber wie kommen Schüler in diesem Alter überhaupt dazu, eine Firma zu gründen? Die Antwort darauf heißt JUNIOR („junge Unternehmer initiieren – organisieren – realisieren“), JU-
NIOR ist ein Projekt des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, welches Schülern im Alter von 15 bis 20 Jahren die Chance gibt, an ihrer Schule ein auf ein Schuljahr befristete. Miniunternehmen zu gründen. Dabei müssen sich die Schüler eigenverantwortlich um die Kapitalbeschaffung, die Produktion und den anschließenden Vertrieb der angebotenen Produkte und Dienstleistungen bemühen. Das Ganze läuft etwa wie im realen Wirtschaftsleben ab Um Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein,
Teamarbeit und Kreativität praktisch zu trainieren, um im Wirtschaftsleben zu schnuppern“, wie Jahn-Hendrik Schwengers (17), der Finanzvorsitzende, es ausdrückt, haben die Schüler der Jahrgangsstufe 12 mit Gabriele Jösch (ihrer verantwortlichen Patin) TEC-SAS gegründet Ihre Firma bietet Hilfe bei Problemen mit elektronischen Geraten an. So manchen Leuten hat das eifrige Team auch schon geholfen

Aktie für den OB

Doch wie können die jungen Leute ihr Unternehmen finanzieren? Oliver Vogelsang „Jedes Mitglied unserer Firma musste zu Beginn fünf Aktien verkaufen Eine an sich selber und vier an andere Leute Eine Aktie kostete 15 Mark Aus diesen Verkaufen entstand dann unser Startkapital. Am Ende wird dann der Gewinn, den wir erzielt haben. gleichmäßig auf alle Aktionäre verteilt“ Berühmtester Aktionär ist übrigens Oberbürgermeister Dieter Pützhofen Ihn für ihre Firma gewonnen zu haben, darauf ist das Team besonders stolz.
Natürlich gehen auch die Mitarbeiter selber nicht leer aus. Schließlich hat ja jeder von ihnen auch eine Aktie und sie bekommen einen Stundenlohn von 1,30 Mark, bzw. 1,50 Mark pro Stunde Saskia Verstege (18), Marketingvorsitzende erklärt, warum sie keinen höheren Stundenlohn verdienen „Wir haben uns für einen so geringen Lohn wegen einer eventuellen Bankrottgefahr wenn wenige Aufträge kommen sollten entschieden Schließlich sollen unsere Aktionäre auch nicht leer ausgehen.“ Für die Zukunft wünschen die Schüler sich, dass Ihr Geschäft sich etabliert, und möglichst viele Auftrage Oliver Vogelsang „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir für jeden Aktionär am Ende 30 Mark durch unsere Aufträge herausbekommen.“

Mit den Freaks spekuliert

„Spekuliert“ hat OB Dieter Pützhofen und eine Aktie der Schülerfirma TEC-SAS im Wert von 15 Mark erworben. Die Arndt-Gymnasiasten, hier Bastian Grubert, Felix Kuchmann und Oliver Vogelsang (v.l.) beteiligen sich an einem Projekt des Institutes der Deutschen Wirtschaft und bieten über ihre Computerfirma unter anderem Internet-Kurse und PC-Montagearbeiten an. Im Juni 2000 muss das Jung-Unternehmen wieder aufgelöst werden – ein durchaus möglicher Gewinn aus dem Spekulationsgeschäft wird dann unter den Aktionären aufgeteilt.